Inhalt
Warum Tiere? Warum Hund? Warum Pferd?
- Tiere geben direkt Rückmeldung auf Verhalten!
- Tiere bewerten nicht!
- Tiere reagieren entsprechend ihren Bedürfnissen, Instinkten und Gewohnheiten. Hält man sich also an ihre „Regeln“, erkennt man schnell, wie verlässlich und sogar vorhersehbar sich Tiere verhalten.
- Dadurch werden fast unbemerkt Sozialfähigkeiten wie Teambereitschaft, Kooperationswillen und –fähigkeit gefördert. Aber auch die Fähigkeit zur besseren Selbstwahrnehmung (Körpersprache) und Eigenreflexion (Verhalten) sowie Empathiebereitschaft (Gefühl) u.v.m.
- Bei der Arbeit mit den Tieren steht auf einmal nicht mehr das „Menschen- Problem“ im Vordergrund, sondern das Tier! Meine Bedürfnisse werden hinter die des Tieres gestellt!
- Durch den Umgang mit dem Tier wird Verantwortung übernommen, dies ist für Kinder ein wichtiger Schritt in der Persönlichkeitsentwicklung und für Erwachsene oft ein sehr wichtiges Gefühl des „wichtig- sein“ und „gebraucht- werden“, „fähig- sein“. Das Selbstwertgefühl wird gestärkt!
- Die Tiere befriedigen grundlegende emotionale Bedürfnisse, wie das Gefühl von Nähe, Zuwendung und Angenommensein.
- Natürlich werden auch fast alle unserer Wahrnehmungssinne im Umgang mit Tieren geschult. (fühlen, riechen, sehen, hören,...)
- Oft lassen sich therapiemüde Patienten, durch das neue Medium „Tier“, wieder auf Therapieinhalte ein!
Das Pferd
Pferde sind mächtig und dennoch feinfühlig. Sie tragen und wiegen uns und geben das Gefühl von Geborgenheit. Für Pferde braucht man keine schwierigen Worte, sie verstehen die nonverbale Körpersprache. Pferde begegnen jedem freundlich, der ihnen ebenso entgegentritt.
Der Hund
Besonders Hunde scheinen die Gefühlswelt der Kinder anzusprechen und zugänglich zu machen. Durch die neutrale und unvoreingenommene Haltung des Hundes zum Spielpartner Kind kommt schnell und unverfälscht eine Beziehung zustande. Das liegt auch daran, dass der Hund keine Erwartungen an das Kind stellt. Die unmittelbare , sprachfreie und nicht wertende Spiegelung des Verhaltens verhilft auf einfache und dennoch eindrucksvolle Weise zu Einsichten des Patienten über sich selbst und legt damit den Grundstock für Änderungen im Verhalten.


